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Beschreibung des Moduls

Stahlstütze

Mit dem Programm Stahlstütze sind Sie in der Lage, die nach Eurocode 3 (EN 1993, DIN und ÖNORM) erforderlichen Nachweise für Stahlstützen zu führen. Das Programm liegt zusätzlich nach alter Norm (DIN DIN 18800) im Gesamtpaket bei.

 

System, Nachweise

Die Systeme

System-2-Stahlstuetze

Die Anpassung des Systembildes erfolgt unmittelbar nach Anpassung der Eingabewerte:

System-1-Stahlstuetze

Folgende Nachweise werden geführt:

Materialien, Profile

Material-1--StahltraegerFolgende Stahlarten können berücksichtigt werden:

Folgende Profile können gewählt werden:

Neben der Auswahl verschiedenster doppelsymmetrischer Profile aus einer Datenbank können eigene Profile definiert werden. Diese Profile können der Datenbank hinzugefügt werden. Die selbst erstellten Profile können direkt im Programm bearbeitet werden (s. Screenshot).

Weiterhin besteht die Möglichkeit, die eigenen Profile durch das Programm Dünnwandige Querschnitte grafisch und tabellarisch zu erstellen. Hier können auch Profile aus verschiedenen Querschnitten zusammengesetzt werden. Die dort erstellten Querschnitte können ebenfalls der Datenbank hinzugefügt werden und stehen dann weiteren Programmen zur Verfügung.

Lasten

System-4-StahlstuetzeEingabe der Lasten:

Bei der Rahmenstütze werden die Bemessungslasten eingegeben:

Bei der Pendel-/ Kragstütze und im Eulerfall 3 werden die Knotenlasten und die Stablasten in einer separaten Tabelle eingegeben.

Als Belastungen sind sowohl in x-, als auch in y-Richtung möglich:

Anpralllasten:

Anpralllasten-Stahlstuetze

Folgende Lastfälle werden erfasst:

Die Lastfallüberlagerung erfolgt nach EC3 (Vereinfachung ohne Berücksichtigung der Psi,2-Werte).

Bemessung

Bemessung:

Schnittgrößenermittlung:

System-3-StahlstuetzeDie Schnittgrößen werden als min/max – Überlagerung unter Berücksichtigung der Sicherheitsbeiwerte γF und der Kombinationsbeiwerte γ ermittelt. Dabei werden die nach EC3 erforderlichen Einwirkungskombinationen gebildet und erfasst.

Nachweis elastisch – elastisch:

Profil-1--StahltraegerProfil-4--StahltraegerBeim Nachweis elastisch – plastisch werden beim Nachweis die elastisch ermittelten Schnittgrößen Nd, Md und Vd den plastischen Tragfähigkeiten N,pl M,pl bzw. V,pl gegenüber gestellt. Beim Nachweis e-p wird eine Interaktion für die Schnittgrößen N, M und V geführt.

Profil-2--StahltraegerProfil-3--StahltraegerNachweis Verformung:

Das Programm ermittelt für die y- u. z – Richtung die maximale Verformung. Mit diesen Werten kann man dann schnell die Zulässigkeit prüfen. Nach EC3 gibt es bezüglich der Gebrauchstauglichkeit keine Durchbiegungsbegrenzungen.

Nachweis Biegeknicken:

Profil-6--StahltraegerDProfil-7--Stahltraegeras Programm führt für die gewählte Stütze den Nachweis für Biegeknicken nach EC3. Dabei werden Stützen ohne Biegung, mit einachsiger Biegung oder zweiachsiger Biegung. In Abhängigkeit von der Querkraftausnutzung werden die plastischen Querschnittstragfähigkeiten N,pl und M,pl entsprechend der Interaktionsbedingungen abgemindert. Die plastische Momententragfähigkeit M,pl kann dabei wahlweise um 10% erhöht werden (bei einachsiger Biegung), wenn die Normalkraftausnutzung Nd/N,pl > 0,2 ist. Der Nachweis wird getrennt für die beiden Richtungen geführt und die Ergebnisse entsprechend ausgegeben.

Profil-5--StahltraegerNachweis Biegedrillknicken (BDK):

Das Programm führt für Doppel T – Träger den Nachweis für Biegedrillknicken nach EC3. Dieser Nachweis ist nur notwendig, wenn die Stütze in beide Richtungen frei ausknicken kann. Für Quadrat- und Rechteckrohre sowie Rohre muss der Nachweis nicht geführt werden.

Als Kipplänge wird immer die Knicklänge skz (Knicken in z-Richtung) angesetzt! Für die Berechnung von Mki,y,d wird die einfache Formel verwendet, bei der der Lastangriff unrelevant ist. Die Formel liefert Ergebnisse, die auf der sicheren Seite liegen.

Für Kragstützen wird Mki,y,d nach PETERSEN berechnet.

Die Momentenbeiwerte bm für das Biegeknicken und Biegedrillknicken werden vom Programm automatisch ermittelt.